Tennis FC Viktoria Poppenroth e.V.

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Wusstest Du schon...?

18. Juni 2021

#MatchdayWeekend

Für unsere beiden Altersklassen-Teams geht es am Samstag in allererster Linie um Rehabilitation für die jeweilige Auftaktniederlage. Besonders unseren Herren-30 steht da eine Herkulesaufgabe bevor, denn der Gegner ist Niemand Geringeres als der Meisterschaftsfavorit des TSV Oberthulba II. Dazu ist man nach der bei den Poppenroth Open erlittenen Schulterverletzung von Christoph Kröckel personell etwas gebeutelt. Mut machen dürften aber die Siege von Andreas Albert und Marco Rost am vergangenen Wochenende, auch wenn Letzterer in Oberthulba ebenfalls fehlen wird. Dafür wird Dominik Kröckel kurzerhand sein gefeiertes Debüt geben.  Haut rein, Jungs! Jedes Match bringt Euch weiter!

Gleiches gilt auch für unsere Herren-40 um Mannschaftsführer Klaus Schmitt. Im Heimspiel gegen den FC Eltingshausen möchte man die Scharte von der Heimniederlage gegen Königsberg auswetzen. Die Verbindungen zwischen den beiden Mannschaften sind seit dem letzten Aufeinandertreffen hervorragend, saß man doch noch lange nach dem Spiel zusammen. Das Team der Viktoria geht trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Georg Schießer, Christian Neuebauer, Christoph Kleinhenz und Tobias Heilmann sicher favorisiert in die Begegnung. Eine besondere Pointe dürfte zudem das Match von Markus Schott bereit halten, der nach über einem Jahr seinen Einstand für unsere Herren-40 feiert - ausgerechnet gegen seinen Heimatverein, für den er auch noch bei den Herren-30 aktiv ist. Im Einzel werden zudem erneut Daniel Sollner sowie Trainingsweltmeister Christoph Egerer auflaufen.

Wegen des Deutschland-Spiels am Abend beginnen die Begegnungen der Herren-40 ausnahmsweise bereits um 11 Uhr.

Am Sonntag empfangen unsere Damen dann die TG Kitzingen II. Nach dem Auftaktsieg vom letzten Sonntag strotzen unsere Mädels nur so vor Selbstvertrauen und brennen darauf, mit einem weiteren Sieg einen perfekten Saisonstart hinzulegen. Mit von der Partie wird nun auch wieder Mannschaftsführerin Mareike Rottenberger sein. Die Hoffnungen ruhen auf den in Topform befindlichen Laura Hauck und Luisa Spahn sowie auf dem unvergleichlichen Teamgeist.

Samstag 14 Uhr:

H30:   TSV Oberthulba II - FCP

H40:   FCP - FC Eltingshausen

 

Sonntag 10 Uhr:

Damen:   FCP - TG Kitzingen II


17. Juni 2021

Kröckel schenkt Mr. Cocktail ein

Wo die meisten PO21-Spieler sich noch eifrig vorbereiten oder den strategisch günstigen Zeitpunkt für ihren Turnierstart abpassen, ist Christoph Kröckel bereits jetzt doch deutlich im Soll. Nach seinem Auftaktsieg gegen Uwe Belz absolvierte der Neu-Lauterer bereits sein zweites Match binnen einer Woche. Sein Gegner war mit Marco Rost zudem kein Unbekannter, kannte man sich doch bereits seit vielen Jahren aus der "goldenen" Fußball-Ära des BSC Lauter. Doch auch solche Freundschaften müssen bei Großereignissen wie den Poppenroth Open im direkten Duell bis zum letzten Ballwechsel kurzzeitig ruhen.

"Es war ein epischer Fight", befand Rost nach der Partie noch sichtlich mit Adrenalin aufgeladen und spielte dabei zunächst auf den ersten Satz an, der einer wahren Achterbahnfahrt glich. Zwar bemühte sich der amtierende Graf-Poppo-Champion von Beginn an, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Doch sein Gegenüber war nicht einfach nur ein PO-Neuling, sondern eben der ehrgeizige, trainingsfleißige und selbstbewusste "Mr. Cocktail" Rost. Eine Schulterverletzung von Kröckel zu Beginn des ersten Durchgangs sollte das Unterfangen nicht leichter machen und so ging sein Kontrahent für Experten doch etwas überraschend gar 4:2 in Führung. "Christoph hat mich gut bearbeitet", musste Rost anerkennen und bezeichnete elf (!!!) Kröckel'sche Punkte in Folge als "Knackpunkt" des ersten Satzes, vor allem nachdem er sogar eine 5:4-Führung nicht über die Ziellinie brachte.

Der weitere Matchverlauf muss für Kröckel ein Déjà-vu gewesen sein, denn auch in seinem Auftaktmatch gegen Uwe Belz brach er nach gewonnenem ersten Satz etwas ein. Auch gegen den tapfer kämpfenden Rost ereilte ihn dieses Schicksal und erneut musste er nach einem 5:7 in die Verlängerung. Im Match-Tiebreak zeigte der Favorit jedoch einmal mehr seine ganze Klasse und buchte mit dem 7:5, 5:7, 10:3 quasi sein Viktoria-Ticket. "Es war wirklich ein geiles Spiel", zeigten sich beide Akteure begeistert von ihrem Marathonmatch, das erst kurz nach 22 Uhr sein Ende fand.

Für Kröckel winkt bei einem Sieg im abschließenden Match gegen Stefan Edelmann der Gruppensieg, wohingegen Rost trotz seiner beherzten Leistung nun gar ein wenig unter Druck steht. Dem Stralsbacher werden dennoch gute Chancen auf den Einzug in die Viktoria-Endrunde eingeräumt. Dass diese Gruppe jedoch sehr ausgeglichen sein wird, war schon kurz nach der Auslosung zu erahnen. Belz, Rost oder Edelmann? Wer zieht mit dem Poppo-King in die Zwischenrunde ein?

 


16. Juni 2021

"Och Uwe, wo sind Deine Nerven?"

Einen solchen Krimi hatten wohl die Wenigsten erwartet - und das auch noch im PO!21-Auftaktmatch. Kein Geringerer als der amtierende Graf-Poppo-Champion Christoph Kröckel sicherte sich die unzweifelhafte Ehre der Turniereröffnung mit seinem Match gegen Uwe Belz. Letzterer ist nicht gerade als Vielspieler bekannt, wohingegen sich Kröckel im vergangenen Jahr mit seinem Titelgewinn großen Kredit erspielte. Aus diesem Grund waren die Rollen vor Matchgewinn relativ klar verteilt und der frisch gebackene zweifache Vater Kröckel schien dieser zunächst auch gerecht zu werden. "Nach dem ersten Satz, sah ich tatsächlich wie der sichere Sieger aus", hatte sich dieser offenbar zu früh gefreut, denn der wiederum zweifache Vater in spe Belz dachte gar nicht daran, einfach abzuschenken. "Er hat im zweiten Satz einfach jeden Ball zurück gebracht", verzweifelte der Lauterer an den Bringerqualitäten von Belz. In der Folge erhöhte sich zwangsläufig die Fehlerquote von Kröckel, woraufhin sein Gegenüber mit 5:0 davon zog. Zwar versuchte der Poppo-Champion noch einmal alles, doch "Zack die Bohne, hatte Uwe den zweiten Satz an sich gerissen." Mindestens genauso spannend wurde es im anschließenden Matchtiebreak, wo Belz einmal mehr seinem Ruf als unermüdlicher Kämpfer alle Ehre machte und "wie Zverev gegen Tsitsipas" vier Matchbälle abwehrte. Erlösung folgte für Kröckel ("Ich war natürlich Tsitsipas"), als er im fünften Anlauf endlich den entscheidenden Punkt holen konnte. Belz steht hingegen trotz großer Gegenwehr letztlich mit leeren Händen da, was Kumpel Christoph Egerer bestürzt zur Kenntnis nahm und mit der Eingangsfrage nach Belz' Nervenkostüm kommentierte.

Etwas weniger spannend machte es am Dienstag Abend Florian Kreil in seiner Auftaktpartie gegen den PO-Debütanten Andreas Albert. Die Einspielzeit verbrachten die beiden Kontrahenten noch größtenteils mit der Suche nach den passenden Bällen, doch unser Herrenspieler Kreil ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. 6:0 stand es am Ende des ersten Durchgangs und Beobachtern schwante Böses. Doch Herren-30-Crack Albert, der am Wochenende noch seinen ersten Sieg für den FC eingefahren hatte, gab sich nicht auf. Trotz 1:3-Rückstand drehte der Waldfensterer auf und agierte bis zum Stand von 4:4 komplett auf Augenhöhe. Letztlich spielte Kreil jedoch seine Erfahrung aus und sicherte sich mit dem schlussendlich verdienten Sieg eine hervorragende Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf.

Alle Spieltermine, Paarungen, Tabellen, Ergebnisse und Spielberichte findet Ihr auf unserer Homepage im eigens eingerichteten Bereich "Poppenroth Open 2021".


15. Juni 2021

Wer holt sich den Silbernen Aperolo?

Nun kann es also auch für die Damen losgehen. Kein Geringerer als der ehemalige Trainer unserer Damenmannschaft Klaus Wolf fungierte als Losfee und hatte unter großem Jubel seiner ehemaligen Schützlinge gleich einige lobende Worte zur Vorjahresauflage parat: "Subber! Es ist viel gespielt worden, Begeisterung war da, Ehrgeiz war da! Klasse!" Seine Aufgabe war es nun, den beiden gesetzten Gruppenköpfen jeweils fünf Gegnerinnen zuzulosen. Für die topgesetzte Titelverteidigerin Sina Schmid hatte Wolf dann mit ihrer Mutter Sandra gleich ein besonderes Vorrunden-Schmankerl im Köcher. Doch auch ihre weiteren Kontrahentinnen Rica Wehner, Christiane Palluch sowie die beiden Geschwister Franziska und Luisa Spahn werden an ihrem Thron kratzen und ihr das Leben sicher ebenso schwer machen wie im vergangenen Jahr, als Schmid nur aufgrund des besseren Satzverhältnisses überhaupt die Endrunde erreicht hatte. Neben der Titelverteidigerin sollte man in dieser Gruppe sicher auch ein Auge auf Luisa Spahn haben, die sich aktuell in toller Form befindet und sich für den diesjährigen Wettbewerb sicher einiges vorgenommen haben dürfte.

Die Parallelgruppe wird indes von der Vorjahresfinalistin Laura Hauck angeführt, die abgesehen von Schmid im weiteren Feld mit LK 18,9 über die höchste Leistungsklasse verfügt. Sie wird sich unter anderem mit der Mannschaftsführerin unseres Damenteams Mareike Rottenberger messen, die sicherlich auch zum erweiterten Favoritenkreis zählt. Dies trifft jedoch auch auf die weiteren Gruppenmitgliederinnen Theresa Schmitt, Louisa Goll und Franziska Schmitt zu. Letztere wird es zudem wie im Vorjahr noch mit ihrer Mutter Renate zu tun haben, die das Feld komplettiert.

In der Vorrunde wird innerhalb der beiden Gruppen zunächst nach dem Modus "Jeder gegen Jeden" gespielt. Die Erst- und Zweitplatzierten jeder Gruppe spielen dann im Halbfinale die beiden Endspielteilnehmerinnen heraus, die sich am 18. September dann die Krone aufsetzen möchten.

Diesen Termin kann man bereits jetzt fett markieren, denn hier werden alle Turnierteilnehmer noch einmal ein abschließendes Platzierungsmatch bestreiten. So auch die Finalisten unseres neuen Mixed-Wettbewerbs, den wir den "Strolch&Susi-Cup" getauft haben. Glücksfee Wolf loste zielsicher jeder der zehn angemeldeten Damen einen männlichen Partner zu. Zusammen werden diese in der Vorrunde in einer Vierer- und zwei Dreiergruppen gegeneinander antreten und den Gruppensieger ermitteln. Das Halbfinale wird zudem vom Zweiten der Vierergruppe vervollständigt. Mit großen Ambitionen dürften die Tandems Theresa Schmitt/ Tim Schmid sowie Louisa Goll/ Simon Schmitt und Sandra Schmid/ Markus Schott an den Start gehen. Doch auch die anderen Mixed-Paarungen haben es durchaus in sich und besonders die Turnier-Premiere von Simone Hartmann zusammen mit Youngster Moritz Palluch dürfte mit großer Spannung erwartet werden. Hoffnungen dürfen sich zudem auch Franziska Spahn/ Frank Kleinhenz sowie Luisa Spahn/ Jan Hagedorn machen, denen ebenso wie Sina Schmid/ Stefan Edelmann und Laura Hauck/ Christoph Kleinhenz einiges zuzutrauen ist. Mit den Duos Christiane Palluch/ Christian Samland sowie Sabine Kreil/ Marco Rost kommt es darüber hinaus zu zwei echten Damen/ Herren-30-Verbindungen.


13. Juni 2021

Fulminanter Auftakt - Damen und Herren im Gleichschritt

Strahlender Sonnenschein und fliegende Filzkugeln - was will das Tennisherz mehr? Unsere Herrenmannschaft hatte an diesem Tag jedenfalls mal so richtig Lust und erwischte mit einem souveränen 7:2 beim SV Vasbühl den vielzietierten Auftakt nach Maß. Besonders gut aufgelegt präsentierte sich Rückkehrer Jan Hagedorn, der den sich unmittelbar vor seiner letzten Abitur-Prüfung stehenden Tim Schmid an Eins vertrat: "Eigentlich hatte ich ja gehofft, nicht wieder auf der Eins spielen zu müssen. Nicht, dass ich wieder so abgefrühstückt werde wie vor drei Jahren", hatte der 21-Jährige noch vor der Partie geunkt. Doch davon konnte keine Rede sein. Mit einer bockstarken Leistung und einem 6:1, 6:2 schaffte er das perfekte Comeback und gab seinem Team die nötige Lockerheit für die weiteren Matches. So gelangen Simon Schmitt und den Gebrüdern Philipp und Florian Kreil weitere souveräne Siege gegen einen Gegner, der sein erstes Herren-Spiel der Vereinsgeschichte absolvierte. Zuvor hatten die Gastgeber lediglich über eine Herren-55 verfügt. Für diese langte es aber nicht mehr und nach dem Einstieg einiger Ex-Fußballer entschied man sich zum ersten Mal für eine Meldung in der Herren-Runde. Mit zwei dieser Ü55-Routiniers hatten es Nico Bollwein und Paul Söder zu tun, die jedoch nach großem Kampf jeweils den Kürzeren gezogen. "Bei den beiden alten Hasen merkte man in der entscheidenden Phase einfach die Erfahrung," resümierte Philipp Kreil. Im Doppel machte man dann schließlich den Sack zu. Die Paarungen Schmitt/ Kreil P. sowie Berger/ Bollwein und Kreil F./ Söder räumten voll ab und erfreuten sich hernach an den kulinarischen Köstlichkeiten. "Die haben voll aufgefahren," zeigte sich Simon Schmitt beeindruckt von Spießbraten, Kassler, Spätzle und selbst gemachten Salaten.

Ganz so nobel empfingen unsere Damen ihre Gegner von der TG Schweinfurt nicht, mit ihren sportlichen Leistungen halten sie jedoch mit unseren Herren Schritt. Den letzten Feinschliff verschafften sich unsere Mädels mit einem "griechischen Trainingslager" am Freitag Abend, ein Gläschen Prosecco vor dem Spiel sorgte für die nötige Lockerheit. Laura Hauck und Sandra Schmid siegten problemlos, Rica Wehner bestach durch ihren Kampfgeist. Das beste Spiel aber lieferte Luisa Spahn ab, die nicht nur Nervenstärke im Tiebreak bewies, sondern auch eine konzentrierte Leistung im engen zweiten Satz bewies. "Im Gegensatz zur letzten Saison hat sie es endlich mal durchgezogen," freuten sich ihre Mitspielerinnen mit ihr. Nach den unglücklichen Niederlagen von Theresa Schmitt und Franziska Spahn fehlte also noch ein Punkt aus den Doppeln und so machten Hauck/Schmid kurzen Prozess - 6:0, 6:2. Auch das Geschwisterdoppel siegte souverän und so konnten sich alle auf die letzte noch laufende Paarung Wehner/Schmitt konzentrieren. Angefeuert von ihrer Mannschaft lief das Duo zu Hochform auf und holte sich auch das dritte Doppel. "Alle Doppel einkassiert," freute sich Rica Wehner und wurde in der Euphorie sogleich martialisch: "Wir wildern!" Bei den Damen spürt man aktuell förmlich, wie viel Lust gerade alle auf Tennis haben. In der Vorsaison hatte man gegen den gleichen Gegner noch 4:5 verloren, doch mit den tollen Fortschritten der vergangene Woche holte man nun einen klaren Sieg. "Der Teamgeist ist super," flötete Sandra Schmid - und genehmigte sich gleich noch ein Stamperl Ouzo. Besonders bedanken wollten sich die Damen hernach bei Frank Kleinhenz - dem Sponsor der neuen Mannschaftsoutfits.

Etwas weniger erfolgreich verlief die Premiere unserer neuen Herren-30-Mannschaft gegen den TC Knetzgau. Trotz der Niederlage verkaufte man sich teuer und nahm ein gutes Gefühl mit nach Hause. Dieses durften vor allem Andreas Albert und Marco Rost haben, die gleich mit ihrem ersten Sieg glänzen konnten. Fast hätte sich zu diesem Duo noch Sascha Grom hinzugesellt, doch letztlich behielt er bei seinem Krimi im Matchtiebreak das Nachsehen. Zu hoch waren die Hürden für Patrick Schmitt, Mannschaftsführer Christian Kleinhenz, sowie Christian Samland, die ihre Matches klar verloren. Im Doppel fehlte dann spürbar noch die Erfahrung, weshalb Schmitt/ Albert sowie Kleinhenz/ Rost und Grom/ Samland leer ausgingen. Dennoch machte der Auftakt Mut für die weitere Saison und alle waren sich einig, dass es richtig viel Spaß gemacht hat, wie Patrick Schmitt im Namen seiner Teamkollegen versicherte.

Unsere Herren-40 verlor leicht ersatzgeschwächt mit 0:9 gegen den Favoriten aus Könisberg.

Alles in Allem jedoch ein tolles Wochenende für die Viktoria und wir drücken Euch die Daumen, dass Ihr weiterhin so engagiert zur Sache geht!


13. Juni 2021

Auslosung - die Zweite

Hallo? Fehlt da nicht noch etwas?
Genau! Die Auslosung der Damen Einzel und Mixed Doppel für unsere Poppenroth Open 2021.
Keine Angst...wir haben Euch nicht vergessen!
Die Auslosung findet am Dienstag den 15.6 um 20 Uhr auf unserer wunderschönen und schon des Öfteren von Gastspielern gelobten Tennisanlage statt.  
Somit haben unsere Tennisdamen nach ihrem Training noch kurz Zeit zu verschnaufen, ein verdientes Kaltgetränk zu sich zu nehmen und gespannt zu warten, was unsere Los-Fee für ein Händchen an den Tag legen wird.
Und wer wird die ehrenvolle Aufgabe der Los-Fee übernehmen?
Und welchen einfallsreichen und genialen Namen wird das Mixed Doppel Turnier tragen?
All das erfahrt Ihr Dienstag live vor Ort oder über unseren Facebook-Live Stream.


12. Juni 2021

#MatchdayWeekend#

Was war da eigentlich gestern spät abends für ein Krach von der Höh zu hören? Laute Musik und schallendes Gelächter durchzogen die Poppenröther Nachtluft. Gut möglich, dass unsere Damenmannschaft etwas damit zu tun hat. Sie nutzten den gestrigen Abend für eine gewissenhafte Vorbereitung auf den Saisonauftakt. Unkraut gejätet, um bei den Heimspielen unsere wunderschöne Anlage in ihrem ganzen Glanz erstrahlen zu lassen. Trainiert, um die sportlichen Ambitionen bestmöglich auf den Platz zu bringen. Gefeiert, um den ohnehin schon fantastischen Teamgeist weiter zu stärken. "Wir halten uns heute mal an die Anweisungen des Trainers," betonte Luisa Spahn mit einer Flasche Ouzo in Reichweite. Welche Anweisungen das gewesen sein sollen, bleibt wohl ihr Geheimnis, aber der angesprochene Trainer Fabian Knüttel reagierte prompt: "Da wird der Arm locker," wusste dieser zu berichten. Ob das nun gut oder schlecht ist, wird sich schon am Sonntag zeigen, wenn unsere Mädels ab 10 Uhr die TG Schweinfurt empfangen. Nicht mit von der Partie sein wird die Mannschaftsführerin Mareike Rottenberger, die im wohlverdienten Urlaub weilt. Doch die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen durch ihr engagiertes Training viel Selbstvertrauen getankt und startet voller Optimismus in die Saison.

Zeitgleich wird auch unsere Herrenmannschaft die Saison eröffnen. Der Gegner SV Vasbühl ist für die FC-Cracks ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Zwar muss das Team die Abgänge von Christian Kleinhenz und Patrick Schmitt auffangen, die ab dieser Saison für unsere neue Herren-30-Mannschaft auf Punktejagd gehen. Doch mit Jan Hagedorn kehrte ein vielversprechendes Talent nach Poppenroth zurück, weshalb das Team sicher nicht schwächer einzuschätzen ist. Zumal sich der neue Kapitän Simon Schmitt in Topform befindet und aktuell alles in Grund und Boden spielt. Einzig in punkto Trainingseifer ist bei den Meisten noch deutlich Luft nach oben.

Bereits am heutigen Samstag treffen unsere Herren-40 in ihrem ersten Heimspiel auf den TV Königsberg. "Das werden die Top-Favoriten in dieser Gruppe sein," wagt Mannschaftsführer Klaus Schmitt eine Prognose. Ausgerechnet zu diesem Spiel wird der "Einser" Markus Schott nicht mit von der Partie sein und auch sonst gehen unsere Oldies personell ziemlich am Stock. Bandscheibenvorfälle, ein Tennisarm und Schulterprobleme gehören zum medizinischen Dossier der Mannschaft und zwingt einige Leistungsträger wie Christian Neugebauer und Neuzugang Christoph Kleinhenz zu unfreiwilligen Pausen. Doch vor allem das Comeback von Klaus Wolf und der große Leistungssprung von Christoph "Jim" Egerer machen durchaus Mut.

Eine ganze Reihe von Debuts für unseren Verein wird es bei unserer neu gegründeten Herren-30 geben. Mannschaftsführer Christian Kleinhenz hat hier eine gute Truppe mit positiven Typen zusammen. Für Sascha Grom und  Christian Samland wird es das erste Medenspiel ihrer Karriere sein, Marco Rost und Andreas Albert verfügen zumindest über rudimentäre Mannschaftserfahrung. Da wird es umso mehr auf die beiden Haudegen Kleinhenz und Patrick Schmitt ankommen, die die Mannschaft führen müssen. Auch wenn man im ersten Jahr sicher das eine oder andere Mal Lehrgeld bezahlen muss, wünschen wir uns, dass sich die Akteure ihre Motivation und ihren Trainingsfleiß beibehalten.

Wir drücken allen Mannschaften ganz fest die Daumen für einen gelungenen Auftakt! Zeigt, was Ihr könnt und woher Ihr kommt! Lasst Euch auch von kleineren Rückschlägen nicht umwerfen! Dann sind wir äußerst zuversichtlich, dass mit dem FC Viktoria Poppenroth künftig wieder gerechnet werden kann.

Samstag 14 Uhr:

H30:   TC Knetzgau - FCP

H40:   FCP - TV Königsberg

 

Sonntag 10 Uhr:

Damen:   FCP - TG Schweinfurt

Herren:   SV Vasbühl - FCP 


10. Juni 2021

Der Aufstieg und Fall des Christoph E.

 

Diese Auslosung hatte sich die neue Nummer Eins des FC Viktoria Poppenroth sicher anders vorgestellt. Noch vor wenigen Tagen hatte er sich mit lautem Getöse und gewohnt bescheidenen Sprüchen über seinen Aufstieg auf den Ranglisten-Olymp gefreut, doch dann kam Egbert "Eggi" Heilmann. "Nächstes Jahr brauchen wir eine andere Losfee," klagte der 48-Jährige über das Fingergeschick unseres Platzwarts a. D.. Dieser hatte ihm zuvor nämlich eine echte Hammergruppe beschert. Doch der Reihe nach.

Nach dem üblichen Vorgeplänkel mit Danksagungen, Erklärung des Regelwerks oder der Setzliste griff Heilmann beherzt in die Schüssel mit den blauen Losen und zog gleich einmal den Namen Florian Rottenberger. Dieser wird sich in Gruppe A mit dem topgesetzten Titelverteidiger Markus Schott sowie dessen Team- und Turnierdirektor-Kollegen Daniel Sollner um einen erneuten Platz in der Endrunde um die "Goldene Viktoria" duellieren. Der Vierte im Bunde ist ein tennismäßig weitgehend unbeschriebenes Blatt. Andreas Müller aus Lauter (unvergessen, wie er damals mit Schalke 1997 den UEFA-Pokal gewann foot-in-mouth) ist eine Wundertüte und könnte den Kampf um die vorderen Plätze zu einem echten Thriller machen.

Unser Abteilungsleiter Patrick Schmitt startet nach seinem vierten Platz des Vorjahres als Gruppenkopf der Staffel B. Auch für ihn hatte Heilmann gleich ein besonderes Schmankerl parat. Mit Klaus Schmitt teilte der Lauterer ihm nicht nur einen der sicherlich stärksten ungesetzten Spieler des Turniers zu, sondern bescherte ihm auch noch bereits in der Vorrunde ein waschechtes Familienduell gegen seinen Vater. Als krasse Außenseiter gehen in dieser Gruppe der Inhaber der roten Laterne des Vorjahresturniers sowie der Tennis-Neuling und Sponsor der Mixed-Trophäen Sebastian Lienhard ins Rennen.

Wir machen aus dramaturgischen Gründen einen Sprung und kommen gleich zur Gruppe D mit ihrem an Nummer vier gesetzten Gruppenkopf Christian Kleinhenz. Der nicht mehr ganz so frisch gebackene Vater hatte zuvor mit einem bemerkenswert gewieften Schachzug geglänzt, indem er noch am vergangenen Sonntag beim Turnier in Bad Kissingen mit einem Sieg einige LK-Punkte geholt und damit in der Setzliste einen großen Sprung gemacht hatte. "Das lag überhaupt nicht in meiner Absicht", versicherte der Waldfensterer mit einem schelmischen Grinsen in seinem Gesicht besonders "glaubhaft". Ein Spaziergang im Kurpark dürfte seine Vorrunde aber dennoch nicht werden, denn seine Herren-30-Kumpels Sascha Grom und Rafael Brand wollen ihrem Kapitän sicher zeigen, welch großartigen Fortschritte sie durch ihr engagiertes Training in den vergangenen Wochen gemacht haben. Mit Ex-Abteilungsleiter Toni Beyer werden sie es zudem mit einem echten Urgestein zu tun bekommen. Dieser ist zwar der älteste Turnierteilnehmer, beweist aber nach wie vor Woche für Woche, dass das Alter nur eine Zahl ist.

Viele Augen werden auch auf dem Vorjahres-Finalisten Tim Schmid ruhen. Noch eine letzte Abi-Prüfung, dann steht der an Nummer Drei gesetzte Youngster wieder mit beiden Beinen fest im Tennisleben. Mit ihm wird auch in diesem Jahr wieder zu rechnen sein und der Platz an der Sonne in Gruppe E wird nur über ihn führen. Beste Chancen auf den erneuten Einzug in die Endrunde hat hier auch das Schlimpfhofer Naturtalent Christoph Kleinhenz. Die Frohnatur plagt jedoch eine hartnäckige Verletzung, was die anderen beiden Gruppenmitglieder auf den Plan rufen könnte. Mit dem Lauterer Tobias Ziegler lauert ein talentiertes Neu-Mitglied, wohingegen der junge "Schlümbicher" Max Kleinhenz als Tennis-Jungfrau vermuitlich nur Außenseiterchancen besitzen dürfte.

Ebenfalls im Topf der Gesetzten landete der amtierende Graf-Poppo-Cup-Champion Christoph Kröckel. Seine Gruppengegner Uwe Belz, Stefan Edelmann und Marco Rost lassen erahnen, dass es in diesem Jahr vermutlich keine Titelverteidigung geben wird. Denn die Reise für Kröckel dürfte ganz klar in Richtung Achtelfinale gehen - um die "Goldene Viktoria". Wir erwarten eine spannende Gruppe, in der alle vier Akteure realistische Chancen aufs Weiterkommen haben. Womöglich mit leichten Nachteilen für Belz, denn Edelmann und Marco Rost machten sich zuletzt einen Ruf als Vielspieler und Trainingsweltmeister.

Einen weiteren Anlauf zum Einzug in das Endspiel wird unser dritter Turnierdirektor Frank Kleinhenz starten. In den vergangenen Jahren stets unglücklich im Halbfinale ausgeschieden darf es dieses Jahr ein wenig mehr sein. Doch auch der Lauterer ist angeschlagen, was zumindest einem Gruppensieg aber nicht im Wege stehen dürften. Dafür ist Kleinhenz im Vergleich zu den Einsteigern Peter Reckert, Thomas Metz und Patrick Kaess zu erfahren. Dahinter wird es aber spannend, wer aus dem Trio sich durchsetzen kann. Gemessen am Vorjahr dürfte Metz als Graf-Poppo-Halbfinalist in der Pole Position sein, doch vor allem Reckert verdiente sich durch seinen Trainingsfleiß just ein Extra-Lob seiner Trainerin Anne Knüttel: "Wahnsinn, wie der sich gemacht hat. Wenn ich da an die erste Trainingsstunde mit ihm zurück denke, habe ich das nicht erwartet." Quod esset demonstrandum, Peter!

Mit großer Freude begrüßen wir Klaus Wolf zurück, der nach seiner Final-Niederlage bei den Vereinsmeisterschaften 2019 zum ersten Mal an den Poppenroth Open teilnimmt. Dank seiner Leistungsklasse von 17,1 darf er sich über Setzposition Zwei freuen und geht trotz seiner Turnierpause 2020 favorisiert in die Gruppenphase. Der Mann mit der Bilderbuch-Rückhand wird sich jedoch stürmischer Angriffe von Senkrechtstarter Forian Kreil sowie den beiden Herren-30-Cracks Christian Samland und Andreas Albert erwehren müssen. Auch für die beiden Letztgenannten ist es die Turnierpremiere, doch vor allem Albert dürfte man aufgrund seiner Tenniserfahrung in jungen Jahren auf dem Zettel haben.

Moment mal, da war doch noch was. Ach ja, die Leiden des Christoph E. und so. Als frisch gebackener Ranglisten-Erster ging Christoph Egerer voller Selbstvertrauen und Vorfreude in die Auslosung. Sein "Würzburger" dürfte ihm aber nur noch halb so gut geschmeckt haben, als er mit ansehen musste, was die Losfee da für ihn bereit hielt. Denn mit dem an Nummer Sieben gesetzten FC-Rückkehrer Jan Hagedorn hat er es nicht nur mit einem echten Schwergewicht zu tun. Mit dem im Top-Form agierenden Simon Schmitt wartet zudem noch der womöglich stärkste ungesetzte Spieler auf ihn. Zumindest ein tiefenentspanntes "War doch klar" wie nach dem locker gewonnen Forderungsmatch gegen Kumpel Hendrik Stichler, dürfte ihm in diesen Partien nicht zu entlocken sein. Aber wer "Jim" kennt, weiß um seinen Ehrgeiz und Trainingseifer. Man munkelt gar, dass er sich bereits nach Grundstücken in der Nähe der Tennisanlage umgesehen haben soll, da diese inzwischen zu seinem zweiten Wohnzimmer geworden ist. Die klare Außenseiterrolle geht in dieser Gruppe an Martin "Smodd" Kleinhenz, der durch die Erfahrungen aus seiner Turnierteilnahme im Vorjahr und einigen Trainingseinheiten jedoch deutlich stärker erwartet wird.

Alle Vorrundenpartien werden durch die Spieler selbstständig terminiert und müssen bis zum 17. Juli absolviert sein. Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze, wobei ein eventueller dritter Satz in der Gruppenphase im Matchtiebreak entschieden wird. Die beiden Besten jeder Gruppe ziehen in das Achtelfinale um die "Goldene Viktoria" ein, die Gruppendritten und -vierten kämpfen dann weiter um den Graf-Poppo-Cup.

In Kürze erfolgt auch die Auslosung des Damen-Wettbewerbs um den "Silbernen Aperolo" sowie des neu ins Leben gerufenen Mixed-Turniers. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg, das nötige Matchglück und vor allen Dingen viel Spaß.