Tennis FC Viktoria Poppenroth e.V.

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NEWS

21. November

Ungeahnte Hohenflüge für die Viktoria

BTV-Winterhallenrunde 21/22

Herren:   FCP - TC Hammelburg 4:2

Wieviel Klasse in der Viktoria steckt, sieht man so richtig eigentlich erst jetzt im Winter. Wo die besten Spieler im Sommer auf drei Mannschaften in unterschiedlichen Altersklassen verteilt sind, laufen in der Halle die FC-Cracks gemeinsam auf. Und das mit Erfolg! Am vergangenen Wochenende trafen die verantwortungsvoll geimpften Viktorianer um Mannschaftsführer Simon Schmitt auf den TC Hammelburg. Kurios: zwar spielte man in deren Halle, dennoch genoss die Viktoria an diesem Spieltag offiziell Heimrecht, wohingegen die Hammelburger auf dem Papier ein Auswärtsspiel hatten.

Bereits in den Einzeln stellte man die Weichen auf Sieg, als vor allem Käpt'n Schmitt und Christian Kleinhenz mit Top-Leistungen ihre Einzel gewannen. Etwas weniger souverän, dafür aber mit einer fantastischen kämpferischen Einstellung siegte darüber hinaus auch Vereinsmeister Tim Schmid im Match-Tiebreak, der sich auch von einem 1:5-Rückstand nicht aus der Fassung bringen ließ. Einzig Andreas Albert stand an Vier gegen einen bockstarken Gegner auf verlorenem Posten. Man war sich einig, dass sein Kontrahent rein leistungsmäßig sicher nicht schwächer als der gegnerische Einser war.

In den Doppeln benötigte man also noch einen weiteren Sieg und entschied sich dazu, voll auf das Zweier-Doppel Schmitt/ Kleinhenz zu setzen. Diese Entscheidung stellte sich schnell als goldrichtig heraus, siegte das Tandem doch ohne Probleme und verpasste dem völlig überforderten gegnerischen Duo gar eine kostenlose Sehhilfe. Schmid/ Albert hingegen hatten ihren Gegnern erwartungsgemäß kaum etwas entgegenzusetzen, die wohl eine andere FC-Aufstellung erwartet und daher ein starkes Einser-Doppel nominiert hatten.

Mit 5:1 Punkten steht die Mannschaft nun auf einem hervorragenden zweiten Rang und trifft am kommenden Samstag im Topspiel nun auf den hochfavorisierten TC Rot-Weiß Bad Kissingen II. Man mag gar nicht daran denken, was möglich wäre, sollte auch hier etwas Zählbares mitgenommen werden.

 

 


17. November 2021

Doppel-Power bringt den Sieg

BTV-Winterhallenrunde 21/22

Herren:   ATC Arnstein - FCP 2:4

Zugegeben, es ist schon ein Weile her. Wenn es im Herbst und Winter etwas ruhiger um die gelbe Filzkugel wird, werden eben auch wir etwas gemütlicher. Nachreichen wollen wir diese bemerkenswerte Teamleistung dennoch:

Nach der Punkteteilung zum Auftakt der Winterhallenrunde gegen den FC Eltingshausen hieß es für unsere Viktoria-Cracks nun "Quo vadis?". Im Vergleich mit dem ATC Arnstein hatten es besonders unsere beiden Top-Männer mit harten Brocken zu tun. Mannschaftsführer Simon Schmitt und Leistungsträger Frank Kleinhenz lieferten sich mit ihren Kontrahenten einen mehr (Schmitt) oder weniger (Kleinhenz) heißen Fight, zogen gegen die bockstarken Gegenspieler aber letztlich den Kürzeren. Dass Tennis aber eben auch ein Teamsport ist, bewies das FC-Quartett in der Folge auf eindrucksvolle Art und Weise. Christian Kleinhenz an Drei sowie Andreas Albert an Vier machten mit ihren Gegenspielern kurzen Prozess und schafften so den Ausgleich vor den entscheidenden Doppeln. Dort gelang dem FC-Team dann ein echter Coup, zogen sie doch beide Doppel und machten für die Viktoria den ersten Saisonsieg perfekt. Schmitt/ Albert (6:3, 7:6) sowie die nach unseren Recherchen weder verwandten noch verschwägerten Kleinhenz/ Kleinhenz (6:4, 6:3) zeigten Top-Leistungen sowie einen beeindruckenden Kampfgeist. So darf es weitergehen und das Spiel gegen Arnstein zeigt deutlich, dass Spiele immer wieder auch hinten raus gewonnen werden, wie auch der an diesem Tag aussetzende Teamkollege Christoph Egerer bemerkte: "Glückwunsch!
Das Ergebnis zeigt doch, dass die vermeintlich „Kleinen“ doch Spiele entscheiden können." Dem bleibt nichts mehr hizuzufügen.

 


10. Oktober 2021

Ein Remis zum Auftakt

BTV-Winterhallenrunde 21/22

Herren:   FC Eltingshausen - FCP 3:3

Premiere für die Viktoria! Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte nehmen unsere Tenniscracks an der BTV-Winterhallenrunde teil - und das gleich mit zwei Mannschaften. Für einen durchaus gelungenen Auftakt sorgte unsere Herren-Mannschaft mit ihrer Punkteteilung gegen den FC Eltingshausen. Das Team rekrutiert sich aus Spielwilligen aller drei Herren-Mannschaften (Herren, Herren-30, Herren-40) und somit ergab sich für den Saisonauftakt eine bunt zusammengewürfelte Truppe aus Markus Schott, dem frischgebackenen Vereinsmeister Tim Schmid, Andreas Albert und Peter Reckert. Eine äußerst interessante und sportlich durchaus konkurrenzfähige Mischung, die in einer Sommerrunde so wohl niemals zusammenkommen würde.

Das 3:3-Endergebnis gegen einen gut aufgestellten Gegner kam demnach auch nicht unbedingt überraschend. Schott und Schmid waren favorisiert in die Duelle mit ihren Eltingshäuser Gegnern gegangen, taten sich zunächst aber schwer. Ein wenig mühevoll auf dem noch ungewohnten Belag setzten sie sich letztlich aber durch und holten die erhofften Einzel-Punkte für die Viktoria. Albert und Reckert galten als Tennis-Anfänger in ihren Duellen dagegen als Underdogs und verpassten eine Überraschung am Ende auch recht deutlich. Dennoch muss man den Hut ziehen vor der großartigen Entwicklung, die diese Beiden seit Jahresbeginn durchmachen.

Mit einem 2:2 ging es also in die Doppel und dort entschied man sich für die Variante "safety first". Nach kurzer Beratung war man sich einig, den Punkt mitnehmen zu wollen und folgte damit auch der Empfehlung des gebürtigen Eltingshäusers Schotts, der im Sommer noch zusammen mit Teilen der gegnerischen Mannschaft den souveränen Klassenerhalt in der Bezirksklasse 2 perfekt gemacht hatte: "Wenn wir uns aufteilen, sehe ich die Gefahr beide Doppel zu verlieren größer als die Chance, beide zu gewinnen", urteilte Schott und somit entschied man sich ohne Zögern für die vermeintlich sichere Variante. Der Auftakt des Einser-Doppels verlief zwar etwas holprig, doch nach dem Gewinn des engen, ersten Durchgangs siegten Schott/ Schmid letztlich problemlos. Albert/ Reckert blieben daher chancenlos, freuten sich mit ihrem Team am Ende aber über einen verdientes 3:3-Remis.

 

 

 


22. September 2021

Poppenroth hat einen neuen König

Das abschließende Herren-Finale war der denkwürdige Schlussakkord eines Mammutwettbewerbs. Zuvor hatten bei den Poppenroth Open 2021 insgesamt 46 Tennisspielerinnen und –spieler unterschiedlichster Leistungsniveaus über drei Monate lang in drei verschiedenen Konkurrenzen gegenübergestanden, um die Final- und Platzierungsspiele für den Endspieltag zu ermitteln. Wie immer im Sport gab es Enttäuschungen und Überraschungen, deutliche Klatschen und nervenaufreibende Thriller. Nach insgesamt 146 stets mit großem medialen Aufwand begeleiteten Begegnungen stand schließlich fest, wer sich am Ende um die vier unterschiedlichen Trophäen sowie die weiteren Platzierungen duellieren würde.

Die größte Aufmerksamkeit zogen dabei nicht ganz überraschend die vier Endspiele auf sich, auch wenn die Mehrzahl der Spiele auf den Nebenplätzen ebenfalls für Spannung sorgten. Dem Turniermodus sei Dank begegneten sich die Spieler am Ende – unabhängig von dem Spielniveau – meist auf Augenhöhe. Da gab es in den Matches um die hinteren Plätze eben auch Duelle zwischen blutigen Anfängern, die den erfahreneren Akteuren in punkto Leidenschaft und Siegeswille jedoch in nichts nachstanden.

Den Anfang in der Reihe von Endspielen machte eine Mixed-Begegnung um den neu eingeführten „Strolch&Susi-Cup“. Das kleine Familienduell entschied Mutter Sandra Schmid an der Seite von Markus Schott gegen Sohn Tim Schmid sowie dessen Partnerin Theresa Schmitt für sich. Vor den Augen des ortsansässigen Jungunternehmers Sebastian Lienhard, der sich mit seiner Firma „IT Solutions“ großzügig als Sponsor zur Verfügung gestellt hatte, siegten die beiden Routiniers glatt in zwei Sätzen und nahmen die edlen Kristallglas-Trophäen bei der Siegerehrung freudestrahlend in Empfang.

Große Enttäuschung dann im darauffolgenden Finale um den Graf-Poppo-Cup. Der nach dem Gründer von Poppenroth benannte Pokal stellte das große Ziel für zahlreiche Tennisanfänger und Neueinsteiger dar, die nach der Vorrunde den Cut zum Kampf um den Haupttitel verpasst hatten. Als solcher hatten Experten dem Schlimpfhofer Manuel Kleinhenz exzellente Chancen eingeräumt, eine hartnäckige Erkältung verhinderte jedoch auf tragische Weise seinen Einsatz. Davon profitierte schließlich dessen Finalgegner Marco Rost, der den Titel somit mit etwas gemischten Gefühlen kampflos in Empfang nahm. Seinen Mann hatte der Stralsbacher zuvor  dennoch gestanden und besiegte in einem eigens angesetzten Showmatch Kleinhenz' Bruder Christoph in einem packenden Duell in drei Sätzen. Die Cocktail-Bestellungen gaben die Gäste am Abend also beim neuen Graf-Poppo-Champion ab.

Mehr um den Titel strecken musste sich dagegen Sina Schmid. Zwar hatte auch ihr Match gegen die angeschlagene Rica Wehner auf der Kippe gestanden, doch diese wollte sich das Finale keinesfalls entgehen lassen und biss auf die Zähne. Schmid war als Titelverteidigerin souverän ohne Match- und Satzverlust in das Finale um den „Silbernen Aperolo“ spaziert und galt nicht zuletzt auch aufgrund ihres Vorrundenerfolgs gegen Wehner als Favoritin. Die 16-Jährige wurde ihrer Rolle letztlich mehr als gerecht und dominierte die Partie ab dem ersten Ballwechsel nach Belieben. Sicherlich profitierte sie dabei auch von Wehners Handicap, die sich aber bis zum Ende tapfer wehrte. Der Stolz auf eine fantastische Turnierperformance war der Unterlegenen trotz der Niederlage deutlich anzusehen, den Beifall des Publikums verdiente sie sich redlich. Die Siegerin hingegen sicherte ihrer Familie mit dem Erfolg den zweiten Titel des Tages - und eine dritte Chance gab es ja noch.

Den Abschluss dieses actiongeladenen Tages, an dem insgesamt 20 Partien stattfanden, bildete das mit Spannung erwartete Herren-Finale um die „Goldene Viktoria“. Dort kam es zu einer Neuauflage des Vorjahresendspiels, das Titelverteidiger Markus Schott gegen Tim Schmid noch relativ glatt für sich entschieden hatte. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass der 18-jährige Schmid einen prächtigen Tag erwischt hatte und so lief Schott dem ersten Satz stets einem Rückstand hinterher. Der Youngster agierte druckvoll, taktisch geschickt und präzise, was ihm schließlich den Gewinn des ersten Durchgangs bescherte. Schott ging nun seinerseits in die Offensive und drückte aufs Tempo. Nach einem Breakfestival gelang ihm damit der Satzausgleich, doch bei beiden Akteuren machte sich inzwischen die Intensität des Matches sowie das Mixed-Finale am Vormittag bemerkbar. „Ich wollte nicht, dass Markus sieht, dass ich einen Krampf habe“, gestand Schmid nach der Partie lachend auf die Nachfrage, warum er denn nach dem zweiten Satz kurzzeitig verschwunden war. Nun ging es also in den entscheidenden dritten Durchgang, der gemäß der Turnierregeln nicht wie üblich im Match-Tiebreak entschieden, sondern voll ausgespielt wurde. Dort entwickelte sich ein echter Schlagabtausch, indem sich der 24 Jahre jüngere Schmid als der deutlich Frischere der beiden Protagonisten entpuppte. Selbstbewusst riss er die Zügel an sich und krönte seine herausragende Leistung mit weiteren sehenswerten Winner-Schlägen.  „Tim war heute wirklich bockstark und mir ist im Match häufig nicht viel anderes übrig geblieben, als einfach nur zu applaudieren“, würdigte der Entthronte am Ende den verdienten Sieg des Youngsters. Vor großartiger Kulisse krönte Turnierorganisator Frank Kleinhenz den neuen Champion in seiner Laudatio spontan zum „neuen König von Poppenroth“ und überreichte Schmid unter stehenden Ovationen die „Goldene Viktoria“. „Ich wusste, dass ich einen perfekten Tag brauche, um heute zu gewinnen“, analysierte seine Majestät hernach und freute sich über „eines der besten Spiele, die ich je gemacht habe“.

Nachdem Sportwart und Turnierleiter Markus Schott den Mitgliedern des Organisationsteams um Frank Kleinhenz und Daniel Sollner seinen Dank für die hervorragende Planung, Durchführung und dauerhafte mediale Begleitung eines dreimonatigen Wettbewerbs sowie einen grandiosen Finaltag ausgedrückt hatte, blickte Kleinhenz bereits in die Zukunft. „Wir sehen uns bei den Poppenroth Open 2022“, kündigte er die Fortsetzung des Wettbewerbs an und versprach auch gleich ein neues Motto: „Schmerzen für Schmid“.

 


 

12. Juli

Die "Feeeeecher" machen ihr Meisterstück

Der Autokorso war absolut gelungen und auf dem Weg durch Poppenroth agierten unsere Meister-Damen ebenso zielsicher und strategisch geschickt wie auf dem Spielfeld. Umsichtig hatte man sich genau die Haltepunkte ausgesucht, an denen man sich einen Sekt, ein Schnäpschen oder andere umdrehungshaltige Getränke ausrechnete. Zumindest bei Klaus Schmitt und Sportwart Markus Schott waren sie hier höchst erfolgreich, doch auch danach dürften sie nicht auf dem Trockenen gesessen haben.  Zuvor hatte man im letzten Saisonspiel Nerven behalten und die entscheidende Begegnung gegen den TC Kürnach souverän mit 8:1 gewonnen. Schon nach den Einzeln war alles klar: eine Dame nach der anderen verwandelte ihren Matchball und marschierte im Anschluss mit einem Strahlen im Gesicht vom Court. Erst Mannschaftsführerin Mareike Rottenberger (6:0, 6:0), dann Theresa Schmitt (6:0, 6:2), Sandra Schmid (6:1, 6:0) und Franziska Spahn (7:5, 6:0). Der „Numero Uno“ Laura Hauck (6:3, 6:2) blieb es dann vorbehalten, den alles entscheidenden fünften Matchpunkt einzufahren. Vor dem Matchball konnten die anderen „Feeeecher“ kaum noch an sich halten, die gesamte Anspannung und Freude entlud sich nach diesem Schlussakkord. Grenzenlose Freude auf dem Kürnacher Tennisgelände, in die schließlich auch Luisa Spahn nach Beendigung des letzten Einzels (6:1, 6:0) einbezogen werden konnte. In den abschließenden Doppeln wurde noch einmal nach Herzenslust „gewildert“, wie sie es seit dem Frühjahr von ihren Trainern Fabian und Anne eingetrichtert bekamen. Hauck/ Rottenberger (6:3, 4:6, 11:9) und Schmitt/ Spahn L. (6:2, 6:3) holten weitere Zähler, die Niederlage von Kathrin Junk und Laura Kitzinger fiel da längst nicht mehr ins Gewicht.

Dass der Titel für die „Poppenröther Feeeeecher“ nicht ganz überraschend kam, zeigt das liebevoll vorbereitete und voller Stolz präsentierte Meisterbanner. Unsere Damen zeigten in dieser Saison einen beeindruckenden Teamgeist, unbändigen Trainingseifer und steckten sich gegenseitig mit ihrer Euphorie und Begeisterung an. Einen wesentlichen Anteil an dem Erfolg haben sicher unsere beiden Trainer Anne und Fabian Knüttel, die es ohne langen Anlauf schafften, sofort an unsere Mädels anzudocken. Auf beinahe schon magische Weise sprühten zwischen Trainern und Team die Funken, es war wie eine „Liebe auf den ersten Blick“. Wie lange die Feierlichkeiten nach der Rückkehr nach Poppenroth anhielten, ist nicht überliefert. Wer die Mannschaft allerdings kennt, weiß auch um deren Party-Tauglichkeit. „Super Mädels! Endlich wieder eine Meisterschaft für unseren Verein“, ließ sich selbst FC-Ikone Toni Beyer die Gelegenheit nicht nehmen, den Damen zu ihrem hochverdienten Erfolg zu gratulieren.

 

 


 

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