Tennis FC Viktoria Poppenroth e.V.

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Herren-30

 

 


 

Teamportrait

HIER findest Du alle Informationen rund um den Spielbetrieb unserer Herren-30-Mannschaft.

 


 30. Mai 2021

Florian Rottenberger - der Heimkehrer

Einigermaßen überraschend kam für die Organisatoren im vergangenen Jahr seine Anmeldung zu den Poppenroth Open. „Ich wollte mal fragen, ob ich bei dem Turnier mitmachen darf,“ lautete seine offizielle telefonische Anfrage. Zwar gehört sein Wohnort Bad Kissingen City jetzt nicht unbedingt zum direkten Einzugsgebiet unseres Turniers, doch den Veranstaltern war es eine große Freude, Rottenberger als Ur-Poppenröther selbstredend die Zusage zu geben. Und „Rotte“ machte sich im Laufe des Wettbewerbs schnell einen Ruf als lauffreudiger, unbequem zu spielender Linkshänder. Mit seinen Leistungen ging er stets kritisch um, nicht ganz untypisch für einen ehrgeizigen Sportsmann seines Formats. Am größten dürfte seine Enttäuschung über seinen Auftritt am Finaltag gewesen sein, als er Christoph „Jim“ Egerer deutlich unterlag und mit einem 14. Rang abschloss. Bei insgesamt 32 Teilnehmern und gemessen an seinen Vorerfahrungen darf dieses Ergebnis als (Noch-) Nicht-Tennisspieler jedoch getrost als großer Erfolg gewertet werden. Aber „Rotte“ legt sportlich einfach hohe Maßstäbe an sich selbst an. Im Fußball gilt er als einer der besten Torhüter des Landkreises und sammelte in seiner Karriere fast ausschließlich höherklassige Erfahrung beim TSV Münnerstadt, 1. FC Fuchsstadt und FC 06 Bad Kissingen in der Bezirksliga sowie zuletzt beim SV Ramsthal in der Kreisliga.

Überhaupt spielt der Sport bei dem 33-Jährigen eine große Rolle. Und wie es nun mal so ist, wurde sich auch Rottenberger der Endlichkeit seiner Fußballer-Laufbahn mit fortschreitendem Alter mehr und mehr bewusst. Auf der Suche nach einer alternativen körperlichen Ertüchtigung landete „Rotte“ nun also beim Tennis und das, obwohl seine ersten Erfahrungen mit dem weißen Sport eher ambivalenter Natur waren. „Mein damaliger Torwarttrainer hat mich im Alter von 14 Jahren mal mit in den Sonnenhügel zum Tennis genommen, aber da hat es mich überhaupt nicht gepackt,“ schildert der Berufssoldat seinen Erstkontakt. Da im vergangenen Sommer nicht an Fußball zu denken war, entschied er sich zu einer Teilnahme an den Poppenroth Open in der Hoffnung, „dass es mich dieses Mal fängt“. Mit Erfolg: „Das Turnier hat mir Riesen-Spaß gemacht und ich hoffe auch, dass ich peu á peu wieder ein Stück besser werde.“

Die Neugründung unserer Herren-30-Mannschaft wollte er demzufolge mit seiner Meldung auch aktiv unterstützen, wenn auch nur mit sporadischen Einsätzen. „Ich möchte gerne 1-2 Spiele dabei sein, um das mal live zu erleben,“ nimmt sich der Linkshänder für die aktuelle Saison vor, wie es auch mit FC-Sportwart Markus Schott abgesprochen war. In der Zukunft soll das dann irgendwann häufiger geschehen, allerdings erst, „wenn ich mich vom Fußball abkapsle.“  Dem Tennissport möchte er auf jeden Fall treu bleiben, wollte sich beim genauen Zeitpunkt aber noch nicht festlegen: „Ob das jetzt in naher Zukunft passiert oder nicht, weiß ich jetzt noch nicht.“ Aktuell liegt sein Fokus zumindest noch auf dem Fußball, wo er in der kommenden Saison Mitglied des Trainerteams des FC 06 Bad Kissingen sein wird. Dies dürfte nicht nur seinen Schwiegervater als passionierten 06er erfreuen, sondern vor allem auch seinen persönlichen Fanclub: seine Gattin Caro sowie seine beiden Kinder Emmi (5) und Mats (2) sind „Rottes“ größten Anhänger und besuchen seine Spiele regelmäßig, wurden allerdings auch schon am Finaltag der Poppenroth Open im Publikum gesichtet. Familienmensch Rottenberger darf sich also offenbar auch deren Unterstützung erfreuen, wenn er irgendwann mal nicht mehr dem Lederball, sondern der gelben Filzkugel hinterher hechtet.

Besonders freut sich der Local Hero auf das Wiedersehen mit einem alten Bekannten und künftigen Mannschaftskameraden: „Mit Patrick Kaess hatte ich früher eine sehr enge Freundschaf. Leider haben wir uns zuletzt ein wenig aus den Augen verloren,“ bedauert der 33-Jährige, hofft auf der anderen Seite aber mit seinem Engagement, „alte Freundschaften wieder etwas aufleben zu lassen.“ Eine besondere Pointe wäre natürlich ein direktes Duell bei den Poppenroth Open 2021, die fest in seinem Terminkalender eingeplant sind. Dann werden die Turnier-Organisatoren sicher auch nicht mehr ganz so überrascht über seine Teilnahme sein.

Lieber Flo, wir freuen uns sehr, dass Du Deinen Heimatverein nicht vergessen hast. Wir drücken Dir die Daumen und wünschen Dir, dass Du weiterhin so begeistert dabeibleibst. Im Namen aller Poppenröther rufen wir Dir daher zu: Willkommen Zuhause!

 


 

24. Mai 2021

Sascha Grom - der "Ironman"


Wenn man sich seinen Nachnamen und seinen Wohnort Burkardroth anschaut, liegt eine Verbindung zum Tennissport natürlich nahe. "Ich komme aus einer Tennisfamilie und habe mich schon als kleiner Stöpsel mit der Hauswand duelliert," berichtet der 37-Jährige folgerichtig über erste Erfahrungen mit dem Tennissport. Dennoch war Grom im "ersten Leben" Fußballer. Seit 1990 schnürt er die Kickstiefel für den TSV Wollbach, wo er zunächst als gelernter Stürmer eigentlich eher für das Toreschießen zuständig war, zuletzt aber auch als Torwart diese zu verhindern wusste. Das Ende seiner Fußballkarriere stand für ihn schon im vergangenen Jahr im Raum, zuverlässig und pflichtbewusst wie er ist, wollte er jedoch die vergangene, von der Corona-Pandemie unterbrochene Saison noch sauber zu Ende spielen. Mit deren Abbruch kann er sich nun voll und ganz auf seinen "zweiten Bildungsweg" konzentrieren: "Mir war schon immer klar, dass ich nach dem Fußball irgendwann mal Tennis spielen möchte," schildert der Burkardröther seine Planungen.

Dass dies keine allzu schlechte Idee ist, bewies er bereits letztes Jahr bei unseren Poppenroth Open. Nach einigen Startschwierigkeiten fand der gelernte Kfz-Mechaniker, inzwischen im Bereich "ganzheitliches Gesundheits- und Ernährungscoaching" Selbstständige, schnell zu seinem Spiel und gewöhnte sich von Match zu Match besser an die Herausforderungen der neuen Sportart. Am Ende des Turniers stand ein beachtlicher fünfter Rang im "Graf-Poppo-Cup", mit dem er durchaus den einen oder anderen gestandenen Tennisspieler hinter sich ließ. Das kleinste Problem sollte bei seinem neuen, sportlichen Standbein das Konditionelle spielen, denn der 37-Jährige ist "so fit, wie noch nie zuvor in meinem Leben", wie er über sich selbst sagt. Tatsächlich wird man früher oder später über irgendeine Art körperliche Höchstleistung stolpern, wenn man seinen Whatsapp-Status verfolgt. Ausdauerläufe, Halbmarathon, Marathon oder digitale Laufchallenges. "Um die 160 Kilometer im Monat," schildert Grom seinen Trainingsumfang knapp. Seine Leidenschaft für den Sport erwies sich für ihn auch aus gesundheitlichen Gründen als äußerst hilfreich. Nach einem Bandscheibenvorfall im Jahr 2015 brachte er sich mithilfe von Kraft- und Funktionstraining wie EMS, eGym und Bodyweight-Training in Topform. Dabei kann er sich ganz auf die Unterstützung seiner „bezaubernden Valeria“ verlassen, mit der er seit über 20 Jahren liiert und seit 2015 auch verheiratet ist.

Nun wagt „Kiki“ also auch seine ersten Gehversuche in der Medenrunde des weißen Sports. Auch hier besticht er bereits jetzt durch seinen Trainingseifer, mit dem er bereits beachtliche Fortschritte machen konnte. Seine ersten Eindrücke unserer Tennisabteilung sind dabei ausnahmslos positiv: „Ich bin total positiv überrascht - überragendes Umfeld und mega-sympathische Mitspieler“, lobt der Burkardröther die Voraussetzungen in Poppenroth. Dabei ist er voller Vorfreude auf die kommende Saison: „Ich fühle mich hier pudelwohl und bin bereit Gas zu geben.“

Lieber Kiki, wie freuen uns sehr, dass Du bei uns bist. Mit Deinem Fleiß und Deiner positiven Art bist Du ein großer Gewinn für unsere Abteilung. Wir wünschen Dir das nötige Matchglück, vor allem aber viel Spaß an diesem wunderbaren Sport.